 |
ab 8. Klasse
Drvenkar, Zoran:
Cengiz und Locke
Carlson, 2002. - 316 S. - 30 Ex.
ab Klasse 8
Was geschieht, wenn zwei Jungs bei einem Einbruch
Mist bauen? Was ge--schieht, wenn sich die beiden besser kennen
lernen und dann so richtig in der Klemme stecken? Wer ist dafür
verantwortlich, wenn sich zwei Cliquen bis auf die Knochen hassen
und wer ist der Mörder eines vierzehnjährigen Mädchens?
Und vor allem: Was haben Cengiz und Locke damit zu tun? ... (Buchkatalog)
Feid, Anatol:
Im Namen des Volkes
Patmos, 1987. - 110 S. - 30 Ex.
ab Klasse 8
Hamdad und Michael stehen vor Gericht: Diebstahl, Körperverletzung,
fahrlässige Tötung. Bei der Gerichtsverhandlung wird rückwirkend
aufgerollt, wie es dazu kam. Als Prozeßbeobachter zeigt der
engagierte Autor, wie zwei Jugendliche aus verschiedenen Gesellschaftsschichten
im Frankfurter Bahnhofsmilieu in die Kriminalität abgleiten.
Die Jugendlichen und auch die erwachsenen Zeugen werden ohne falsches
Mitleid mit sehr viel Menschlichkeit und Verständnis beschrieben,
ohne daß dadurch Fehler automatisch entschuldigt oder auf
"die Gesellschaft" abgeschoben werden. Nicht so spektakulär
wie Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, wird hier eindrucksvoller und differenzierter
eine Situation beschrieben, in die - fast - jede/r Jugendliche schnell
kommen kann. (ID)
Welsh, Renate:
Johanna
Rowohlt, 1983. - 189 S. - 28 Ex.
ab Klasse 8
Die Geschichte der Johanna spielt in den frühen dreißiger
Jahren im österreichischen Burgenland. Johanna ist unehelich
geboren, wächst bei Pflegeeltern auf, und wird als 13jährige
vom Armenrat des Dorfes, der für solche Fälle zuständig
ist, gegen ihren Willen als rechtlose "Dirn" zur Landarbeit
gezwungen. Die Aussichtslosigkeit der Situation, der dennoch ungebrochene
Wille, aus dieser angeborenen Lebensperspektive auszubrechen, das
alles ist sehr glaubwürdig, realistisch und spannend geschildert.
Die politischen und sozialen Verhältnisse von damals und ihr
Einfluß auf das Leben sind einbezogen. Am Ende gelingt es
Johanna, sich aus ihrem Abhängigkeitsverhältnis zu befreien
und selbst über ihr Leben und das ihres noch ungeborenen Kindes
zu entscheiden.
Deutscher Jugendliteraturpreis 1980
Wildenhain, Michael:
Wer sich nicht wehrt
Ravensburger Buchverl., 1997. - 62 S. - 29 Ex.
ab Klasse 8
Plötzlich sitzen zu Schuljahrsbeginn zwei
Glatzen in der Klasse. Viktor, ein Verlierertyp lehnt es ab, sich
zu wehren. Er wird zum Opfer - und erst in letz-
ter Minute gerettet.
Wochele, Rainer:
Kopfhörer
Roman. - Hammer-Verl., 1994. - 143 S. - 30 Ex.
ab Klasse 8
Wolf, Klaus-Peter:
Dosenbier und Frikadellen
Verlag der Buch&medi@GmbH Die Schatzkiste, 2001. – 162
S. - 30 Ex.
ab Klasse 8
Sie leben in einem Abbruchhaus, fahren gestohlene Motorräder,
und zum Frühstück gibt es Dosenbier mit Frikadellen. Doch
die Gruppe, die nach außen wie Pech und Schwefel zusammenhält,
hat Probleme.
Achim ist stolz. Er ist endlich Mitglied der Gang um den Boss El
Ringo, die nach ihren eigenen Gesetzen lebt und sich von prügelnden
Eltern oder Sonderschullehrern nichts sagen lässt. Die haben
was zu trinken und machen Stimmung, und die Frauen bei denen sind
nicht so zickig. Jetzt kann er beweisen, dass auch er ein ganzer
Kerl ist. Da lassen sich der Rausschmiss aus der Lehre, die enge
Wohnung zu Hause und der Suff des Vaters besser ertragen.
Ina und Achim müssen sich vor ihren Eltern verstecken und werden
polizeilich gesucht. El Ringo gerät in ernsthafte Schwierigkeiten
mit dem Gesetz. Lee stielt das falsche Motorrad und hat dadurch
die brutale Rockerbande Freeway Riders auf dem Hals. Und bei allem
stellt sich die Frage, wo man am nächsten Tag Geld für
etwas zu essen hernehmen soll.
Aber alle träumen sie von dem ganz großen Coup, der diesem
Leben für immer ein Ende macht und die Gruppe noch einmal so
richtig zusammenschweißt ...
|
 |
 |
|