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5. / 6. Klasse

Drvenkar, Zoran:
Der Bruder
Rowohlt, 1999 – 222 S. - 35 Ex.
ab Klasse 7

Das Wiedersehen nach 2 Jahren mit seinem großen Bruder bringt für Toni (13) einige Probleme. Er ist verliebt und seine Clique bricht auseinander. Als sein Bruder für’s Dealen gewonnen werden soll, muss Toni sich entscheide, was er dulden kann und ob er seinen eigen Weg geht.


Feth, Monika:
Die blauen und die grauen Tage
Bertelsmann, 1996 – 189 S. - 35 Ex.
ab Klasse 6

Seit kurzem lebt Evis Oma im Haus der Familie. Evi beobachtet, dass Oma Tage hat, an denen sie eine Menge im Haushalt tun kann, dass dann aber manchmal Tage kommen, an denen Oma Dinge tut, die ungewöhnlich sind und an die sie sich später nicht mehr erinnern kann. Oma ist unglücklich darüber und bittet Evi, ein Tagebuch über die guten blauen Tage und die schlechten grauen Tage zu führen, damit sie auf diese Art eine Erinnerungshilfe hat. Eines Tages ist es jedoch soweit: Es wird in der Familie darüber gesprochen, ob es nicht besser ist, wenn Oma in ein Altersheim umzieht. Evi will alles tun, um das zu verhindern...


Mechtel, Angelika:
Die Reise nach Tamerland
Ravensburger, 1987. - 175 S. - 29 Ex.
ab Klasse 5

Das Mädchen Emma gelangt mit Hilfe eines Flaschengeistes in das phantastische Land Tamerland. Dort herrscht immer die gleiche Jahreszeit. Sie lernt merkwürdige Lebensmittel kennen, lernt einige Sätze Tamerisch, wundert sich über die Lebensgewohnheiten der Tamerländer, die nicht lachen, nicht weinen, nicht schreien und schon gar nicht pfeifen. Sie verliebt sich und hat am Ende aber auch Heimweh. In Tamerland begegnet man nur Menschen, die genügend Phantasie haben, dorthin zu gelangen. Eine besonders enge Freundschaft schließt Emma mit dem türkischen Mädchen Yüksel, das sie zu sich nach Hause einlädt, denn in einer türkischen Familie ist man immer willkommen. (ID)


Olsson, Sören / Jacobsson, Anders:
Berts gesammelte Katastrophen
Oetinger, 1990. - 126 S. - 35 Ex.
ab Klasse 5

Wenn man selbst bestimmen dürfte, wie man heißen will, würde Bert niemals Bert heißen, das steht fest. Hört sich ja an wie die letzte Hälfte von einem ge-wissen Onkel in Entenhausen! Und weil er nicht wie eine halbe Ente heißen will, nennt Bert sich ab sofort Treb, jedenfalls in seinem Tagebuch. Tagebuch schreiben ist zwar mehr was für Mädchen, aber manchmal kann es auch für Jungs nützlich sein. Wenn man verliebt ist zum Beispiel, und das kommt bei Bert, Pardon: bei Treb, ziemlich oft vor. Seine neueste Liebe heißt Nadja. Nadja hat schwarze Augen und spielt Geige, und wenn sie lacht, dann knistert es überall. Leider hat Nadja auch drei grässliche große Brüder. (Buchkatalog)


Welsh, Renate:
Drachenflügel
Nagel & Kimche, 1988. - 125 S. - 25 Ex.
ab Klasse 5

Annas Bruder ist geistig und körperlich behindert; die dummen Äußerungen ihrer Mitmenschen machen sie wütend, oft auch auf den Bruder. Wie ihre Mutter hat auch Anna (10) eine Übersensibilität gegenüber dem diskriminierenden Verhalten der Mitwelt, bezogen auf ihren behinderten Bruder, entwickelt. Jede isoliert sich von den Mitmenschen und sucht die Flucht nach innen. Anna beschwört ihre Traumwelten herauf, die Mutter stürzt sich bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit in die Betreuung des Sohnes. Mit Anna durchlebt der Leser die ganze Skala ihrer Gefühls- und Erlebniswelt: Wut, Scham, Unverständnis, Übermaß an Verletzlichkeit, innigste Zuneigung zum geistig und körperlich behinderten Bruder. Packende und atmosphärisch dichte Schilderung der Konflikte im familiären Zusammenleben mit Behinderten. (ID)


Wolf, Klaus-Peter:
Sklaven und Herren
ars-Editon, 2007. - 185 S. - 33 Ex.
ab Klasse 6

Etwas stimmte nicht. Tim Sommerfeld drückte sich mit beiden Armen von der Decke hoch und blickte zum Sprungturm. Dort stand Klaus Sträußen, der Klassensprecher der 5 C. Er sah aus wie ein Häufchen Elend. Die Schultern nach vorn gebeugt, den Kopf eingezogen, als befürchtete er, von hinten geschlagen zu werden. Er hatte einen leichten Sonnenbrand auf den Oberarmen und offensichtlich panische Angst. Tim und seine Freunde sind besorgt: Im Schwimmbad häufen sich seltsame Vorfälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Geht es um Geld oder um Drogen? Als sie nachforschen, müssen die vier Freunde erkennen, dass die Wahrheit viel schlimmer ist, als sie vermutet haben.

 

   
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